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Umweltanalytik und

Baubiologische

Meßtechnik:


Absperrung von biozidbehandelten Oberflächen



Immer wieder werden wir nach Möglichkeiten gefragt, um Holzoberflächen abzudichten, die Schadstoffe aus Holzschutzmitteln ( z.B. PCP oder Dichlofluanid) emittieren. Natürlich werden diverse Produkte angeboten, die diese Funktion erfüllen, doch leider ist es mit dem Absperren nicht so einfach. Das Holz arbeitet, dehnt sich aus und zieht sich zusammen, es entstehen Risse in der Schadstoffmaskierung. Wenn vieleicht vorher auch alles dicht war, emittieren die Schadstoffe nun  von neuem. Natürlich über einen noch längeren Zeitraum. Regelmäßige Kontrolle und Neuauftrag der Absperrung ist daher notwendig.

Es stellt sich nicht zuletzt die Frage, was schleppe ich mir mit den Absperrprodukten selbst in den Innenraum ein.

Darüberhinaus besteht der Verdacht, daß mit lösemittlhaltigen Absperrprodukten die relativ immobilen Biozide von neuem mobilisiert werden und es in der Anfangsphase nach der Oberflächenbehandlung sogar zu erhöhten Biozidbelastungen kommen kann. Deshalb sollten Absperrmittel nur in Verbindung mit laufenden Raumluftanalysen eingesetzt werden.

Viel sicherer und besser ist deshalb ein Ausbau der betroffenen Bauteile, dabei sind natürlich auch sekundär belastete Materialien zu berücksichtigen.


Läßt sich eine Maskierung nicht umgehen, ist unmattierter Schellack (Auro 211) ein möglicher Weg. Allerdings mit den oben beschriebenen Einschränkungen.